Pressemitteilung: „Reclaim the night“ Demonstration in Freiburg am 14.06.17

Liebe Freund*innen,
liebe Genoss*innen,

Unter dem Motto „Let’s take the streets, let’s take the night“ trafen
sich in der vergangenen Nacht, dem 14.06.2017, rund 200 Frauen*,
Lesben*, Trans* – und Interpersonen* (FLTI*) in der Freiburger
Innenstadt, um gemeinsam gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Homo- und
Transphobie und Rassismus im Nachtleben zu demonstrieren.

Lautstark und bunt zog die Demonstration an bekannten Partyorten der
Stadt vorbei und beanspruchte so die Straße für sich. Mit Musik, Parolen
und Transparenten wurde übergriffigem Verhalten gegenüber FLTI*-Personen
eine klare Absage erteilt. „Das FLTI* sich den öffentlichen Raum nehmen
ist längst überfällig. Insbesondere nach dem erschreckenden Diskurs in
Folge der zwei Morde in und um Freiburg. Es ist es uns ein Anliegen
dafür aufmerksam zu machen, dass sexualisierte Gewalt und gewalttätige
Übergriffe gegenüber FLTI* schon immer zur Normalität gehören und wir
das Problem endlich bei der Wurzel packen müssen.“ sagt unsere
Pressesprecherin Franka Lechtner.

Die Reaktionen der Passant*innen und Partygänger*innen waren vielfältig,
von spontanem Applaus bis hin zu Pöbelein. Die Demonstrantinnen* blieben
von vereinzelten verbalen Attacken jedoch unbeeindruckt und feierten
ihren Straßenzug ausgelassen und selbstbewusst.

Ein ganz und gar unmögliches und nach wie vor schwer verständliches
Verhalten legte hingegen die diensthabende Freiburger Polizei zu Anfang
der Demonstration an den Tag.

Beinahe eine Stunde lang wurden zwei Demonstrantinnen von Beamten
festgehalten mit dem Ziel ihre Personalien aufzunehmen und sie somit im
vorhinein für die gesamten Geschehnisse der Demonstration verantwortlich
machen zu können. Die beiden Personen wurden vollkommen willkürlich
ausgesucht und hatten nicht mehr und nicht weniger mit der Organisation
zu tun als die meisten anderen Beteiligten. Auch auf Nachfragen, konnte
der Einsatzleiter keine rechtlichen oder sonst wie plausiblen Gründen
für die Maßnahmen nennen. Die Festgehaltenen durften letztendlich gehen,
was nochmals unterstreicht, dass es sich hierbei um eine unnötige
Schikane gehandelt hat.

Abgesehen von weiteren, durchweg provozierenden Kommentaren von
einzelnen Polizisten, konnte die Demonstration anschließend ungehindert
laufen und war für alle Teilnehmenden ein empowerndes Erlebnis.

In diesem Sinne: Offensiv statt defensiv! Selbstbestimmt statt
ohnmächtig! Ob laut oder leise! Wütend- haben wir uns die Nacht erobert!
In dieser und in vielen Kommenden!

Bündnis Nachtdemo

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DEMONSTRATION für Mädchen*, Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*-Personen(FLTI*) am 14.06.17, 22 Uhr Rathausplatz Freiburg.

Let‘s Take the Streets, Let‘s Take the Night! 

                
Offensiv statt defensiv!       
Selbstbestimmt statt ohnmächtig!      
Ob Laut oder leise!
Wütend – Wollen wir die Nacht erobern!          
        
Am 14.06.17 wird sich ein feiernder Zug aus FLTI*-Personen die Freiburger Innenstadt nehmen und damit ein Zeichen gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Homo- und Transphobie und Rassismus setzen.
      
Denn viele Mädchen*, Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*-Personen werden groß mit der Angst vor sexualisierter Gewalt und dem Ratschlag Nachts nicht ohne Begleitung an dunkle Orte und Straßen zu gehen. Auch in Clubs sind wir vor dummen Anmachen und Belästigungen nicht sicher.
        
Um dem allgegenwärtigen Sexismus dieser Gesellschaft standzuhalten und entgegenzuwirken, brauchen wir Solidarität unter FLTI*-Personen.    
                
Lasst uns deshalb gemeinsam die Straße und die Nacht erobern. 
Lasst uns Spaß haben, solidarisch feiern und uns den öffentlichen Raum nehmen.            
Feiert und erhebt eure Stimme mit uns am 14.06.17 um 22.00 Uhr in Freiburg!
  
        
Über Normen und Diskriminierung
Menschen haben unterschiedlich große Handlungsspielräume und Freiheiten u.a. aufgrund von Geschlechtsidentität, Aussehen, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Alter und Vermögen. Menschen, auf die die Zuschreibungen „männlich, weiß, hetero, christlich, wohlhabend, nicht körperlich beeinträchtigt“ passen, genießen in unserer Gesellschaft den größten Handlungsspielraum. Je weniger eine Person dieser Norm entspricht, desto mehr wird sie systematisch in ihren Handlungsmöglichkeiten und Freiheiten eingeschränkt, z.B. bei der Jobsuche, vor Gericht, im Alltag oder in der Öffentlichkeit.
             
Gibt es ein Abseits der Kategorien „Mann“ und „Frau“?
JA! Menschen werden in der Regel einer der beiden Kategorien „Mann“ oder „Frau“ zugeordnet. Diese Kategorien umschließen Normen für Erscheinungsbild und Verhalten sowie vermeintlich „natürliche“ Fähigkeiten und Charaktereigenschaften. Diese Kategorien sind nicht natürlich, sondern menschengemacht. Es gibt schon immer viele Menschen, die sich keiner dieser beiden Kategorien zugehörig fühlen oder zuordnen. Und das zu Recht! Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die beengenden Normen und Regeln von Männlichkeit und Weiblichkeit, denn Geschlecht ist ein Kontinuum und keine starre Kategorie.
               
Was ist Sexismus?  
Sexismus ist die Ausgrenzung, Benachteiligung oder Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszuweisung. Sexismus kann grundsätzlich alle Menschen betreffen, FLTI*-Personen sind von Sexismus aber weitaus mehr betroffen als Menschen, die in die Kategorie „Mann“ fallen. Obwohl sich die Bedingungen für FLTI*-Personen hierzulande in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert haben, sind sie nach wie vor sowohl strukturell benachteiligt als auch von alltäglicher Diskriminierung betroffendas zeigt sich unter anderem in Statistiken zu Gehältern, Führungspositionen, aber auch und vor allem im alltäglichen Verhalten.         
              
Was ist Alltagssexismus?      
Sexismus ist in unserer Gesellschaft alltäglich, allgegenwärtig und oft schwer (an)greifbar. Alltagssexismus ist nicht nur diskriminierend und verletzend; durch sexistisches Sprechen und Verhalten werden FLTI*-Personen im Alltag Tätigkeiten, Räume und Möglichkeiten verwehrt. Alltagssexismus kann sich in verbalen und/oder körperlichen Übergriffen am Arbeitsplatz, beim Feiern oder auf der Straße, durch blöde „Herrenwitze“ oder unangemessene Sprüche äußern, die auf die vermeintliche Schwäche und Dummheit von „Frauen“ aufmerksam machen sollen.          
          
Was ist sexualisierte Gewalt?     
Bei sexualisierter Gewalt geht es oft nicht um das Ausleben sexueller Bedürfnisse sondern vor allem um Machtausübung. Sexualisierte Gewalt kann verschiedene Formen annehmen und beginnt nicht erst bei körperlicher Verletzung. Ab wann eine Handlung sexualisierte Gewalt ist, hängt vom Empfinden der betroffenen Person ab. Auch Blicke, Kommentare oder Körpersprache können zur sexualisierten Machtausübung instrumentalisiert werden. Erfahrungen sexualisierter Gewalt können traumatisierend sein und Betroffene ein Leben lang begleiten. Jede Person hat ein Bestimmungsrecht über ihren Körper. Jeder Mensch kann wahrnehmen, was angenehm ist und was nicht, und ist in dieser Wahrnehmung zu respektieren.
               
Damit musst du eben rechnen, wenn du so rumläufst!“        
Kommentare und Ratschläge wie diese ziehen sich allgegenwärtig durch das Leben fast aller FLTI*-Personen. Oft gut gemeinte Ratschläge erklären sexualisierte Gewalt auf eine bestimmte Weise: die Ursache für sexualisierte Gewalt wird bei den Betroffenen gesucht und dabei auf Faktoren wie Kleidungsstil, Verhalten, oder Alkoholkonsum zurückgeführt. Dieses Erklärungsmuster heißt Victim Blaming(Schuldumkehr). Victim Blaming führt dazu, dass sexualisierte Gewalt als strukturelles Phänomen kaum anerkannt wird: es sieht die Mit- oder Hauptschuld bei den von sexualisierter Gewalt Betroffenen und entlastet Täter1.                 
                
Was sind FLTI*-Räume und wieso sind sie wichtig?
FLTI*-Räume bieten Platz für Empowerment. In FLTI*-Räumen wird nicht über cis-Männer2 gelästert, sondern sie bieten eine Ausnahme vom cis-Männer dominierten Alltag. Idee ist es, dass sich in ihrer Abwesenheit leichter Alternativen zu alltäglichem Verhalten, klassischen Rollenverteilungen u.v.m. ausprobieren lassen. Und vor allem nehmen sie ganz viel Raum ein.
Ziel ist nicht die Unterscheidung „Mann“/„Frau“ weiter zu untermauern oder profeministischen cis-Männern den Feminismus zu verderben.
Ziel ist: anerzogene Verhaltensweisen (z.B. dass sich FLTI*-Personen eher unterordnen und still werden) zu durchbrechen. 
       
Das Problem heißt Patriarchat!    
Die Unterdrückung von FLTI*-Personen ist Resultat einer Jahundertealten gesellschaftlichen Struktur dem Patriarchat. Dies bedeutet strukturelle Herrschaft von „Männern“ über „Frauen“, sowie Hass auf Homosexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche. Wenn wir uns also gegen Sexismus wehren, müssen wir auch die patriarchale Organisation der Gesellschaft kritisieren und die traditionellen Geschlechterrollen hinter uns lassen.
                
Lasst uns deshalb gemeinsam die Straße und die Nacht erobern. Lasst uns Spaß haben, solidarisch feiern und uns den öffentlichen Raum nehmen.        
Feiert und erhebt eure Stimme mit uns am 14.06.17 um 22.00 Uhr in Freiburg!
     
Disclaimer“     
Uns ist bewusst das wir in unseren Gruppen nicht alle FLTI*-Personen repräsentieren und wir deshalb aus einer gewissen Perspektive heraus schreiben.Trotzdem hoffen wir so viele FLTI*-Personen wie möglich mit unserem Aufruf anzusprechen und sind für Verbesserungsvorschläge offen. Wir setzen uns mit all unseren Kräften dafür ein, dass sich auf der Take the Night-Demonstration alle FLTI*-Personen willkommen und wohl fühlen.       
        
Hinweis auf awareness-Konzept, Heimfahrservice!
        
1 wir sind uns bewusst, dass sexualisierte Gewalt auch von FLTI* ausgeht, diese jedoch in ihrer Gesamtzahl sehr marginal ist: hier einfügen statistik terre de femme 
        
2 Cis-Männer: Männer die als „Männer“ geboren wurden und sich selber so definieren.
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Veranstaltungsreihe verschiedener Gruppen zum 8. März 2017

Dieses Jahr gibt es anlässlich des internationalen Frauen*kampftages einige Veranstaltungen, die zeitlich und thematisch dazu passen:

Di 14.02. | 20 Uhr | Film: „Vulva 3.0″
Ort: Uni Freiburg, KG1 Raum 1015 | Genderreferat der
Studierendenvertretung

Do 16.02. | 18 Uhr | Feministische Diskussionsrunde zum kontroversen Thema Sexarbeit
Ort: Konf 3 | Genderreferat der Studierendenvertretung

So 19.02. | 11-15 Uhr | Bücherflohmarkt und Brunch
für Frauen*, Lesben*, Trans*-, Inter*personen | im und vom fz*, Bücher gegen Spende, Buffetbeiträge erwünscht

Fr 24.02. | 19 Uhr | Feministische-Bastelkneipe
Ort: LiZ | FeLi – Feministische Linke Freiburg
Malen, basteln, kleben für die Demo am internationalen Frauen*kampftag

Mi 01.03. | 19 Uhr | Vortrag: Die Suffragetten – Zwischen permanentem Spektakel, zivilem Ungehorsam und militantem Kreuzzug
Uni Freiburg, KG1 Raum 1016 | Rosa-Luxemburg-Club Freiburg
Der Vortrag wird einen Überblick über Ziele, Struktur und Aktionsformen der Suffragetten geben.

Sa 04.03. | 10-17 Uhr (inkl. Pause) | Workshop: Ist Liebe produktiv und wenn ja, warum nicht? Arbeit, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse im Wandel mit Franziska Stier
Linksbüro, Karlstraße 10 | Linksjugend [‚solid] | Eine historische Analyse von Produktion und Reproduktion mit Bezug zu aktuellen Umbrüchen und Ausblick in die Zukunft der Reproduktion.

So 05.03. | 15-19 Uhr | Feministischer Kaffeeklatsch
Ort: fz*| realitätenwerkstatt und fz*
2-3 Kurz-Inputs mit anschließenden Diskussions-Tischen im World-Café-Stil zu diesen und weiteren spannenden Inhalten, z.B. „Feminismus von rechts?“

So 05.03. | 20 Uhr | VoKü-Filmmonat
VoKü ab 18:30 Uhr | Ort: LiZ | Jeden Sonntag im März ein Film zum Thema Feminismus (12.03., 19.03.,26.03.)

Mi 08.03. | 18 Uhr | Demonstration zum internationaler Frauen*kampftag
Ort: Rathausplatz | im Anschluss VoKü und Kneipe im LiZ

Do 09.03. | 19.30 Uhr | Film: „XXY“
Ort: Koki (Urachstraße 40) | Tritta e.V. |
Argentinisches Film-Drama über das Leben der 15-jährigen intersexuellen Alex. Im Anschluss Gespräch mit Fluss e.V.

Do 09.03. | 19.30 Uhr | Film: „Dyke hard“
Kinokeller im IG Nord auf Wagenplatz Schattenparker | Sand im Getriebe
ScienceFiction-Musical-Action-Horror-Trash-Komödie: Die Rockband Dyke Hard macht einen Roadtrip zu einem Band Contest. Dabei trifft sie auf eine Thaiboxerin, auf Geister, Ninjas und Dykes on Bikes. Danach Soli-Tresen.

Fr 10.03. | 19 Uhr | Dein Bauch gehört dir – dein Staat sagt wofür
§§ 218-219 StGB (Schwangerschaftsabbruch & Schwangerschaftskonfliktberatung)

Ort: tba. | Gruppe Gegenmaßnahme

Fr 10.03. – 01.04. | Foto-Ausstellung: Frühling der Frauen –
Revolution der Frauen in Rojava | Stadtbibliothek Freiburg | Lilak
Auf 10 Tafeln gibt es informativen Einblick in die Selbstorganisation der Frauen in Rojava. Entstanden ist sie aus einer Reise der Fotografin und Journalistin Annett Bender 2015.

So 12.03. | 20 Uhr | Film: Frida Kahlo
Ort: LiZ | realitätenwerkstatt | Filmbiographie über das Leben der mexikanischen Malerin im frühen 20. Jh.

Di 14.03. | 15 – 18 Uhr | FLTI* Radlwerkstatt
Ort: Innenhof der Studierendenvertretung (Belfortstr. 24)
Heute steht die Werkstatt nur für FLTI-Schrauber*innen mit und ohne Vorkenntnissen offen.

Do 16.03. | 18 Uhr | Feministische Diskussionsrunde – zum Thema feministische Perspektiven auf Pornographie
Ort: Konf 3 | Genderreferat der Studierendenvertretung

Sa 18.3. | 15 Uhr | Prämiere eines Audioguides zu Frauen_ in Landwasser
Ort: Landwasser | Feministische Geschichtswerkstatt
Sechs Geschichten von Frauen, die in Landwasser neu angefangen haben. Zu hören auf einem Spaziergang durch den Stadtteil. Es wird mit den Protagonistinnen gefeiert und es gibt kleine Köstlichkeiten.

So 19.03. | 17 Uhr | Vortrag: Was ist eigentlich anarchistischer Feminismus?
Ort: SUSI-Café (Vaubanallee 2) | Anarchistische Gruppe
Schwerpunkt sind die Entwicklung des Anarchafeminismus und seine Theoretiker*innen. Auch sollen kritisch zu bewertende Aspekte des Anarchafeminismus beleuchtet und diskutiert werden.

Fr 24.03. | ab 18 Uhr | Feministischer Freitag
Ort: LiZ | FeLi – Feministische Linke Freiburg
18 – 20 Uhr: [OfT] Offenes feministisches Treffen – für alle die Lust haben sich zu engagieren (alle Geschlechter willkommen) ab 20 Uhr: Feministischer Kneipenabend

Legende regelmäßiger Veranstaltungsorte
fz*: Feministisches Zentrum, Faulerstraße 20, 79098 Freiburg (Grethergelände) | Konf 3: Konferenzraum 3 im AStA der Uni Freiburg, Belfortstraße 12, 79098 Freiburg | LiZ: Linkes Zentrum Freiburg, Glümerstraße 2, 79102 Freiburg

Flyer zum 8. März 2017 Front

Flyer zum 8. März 2017 Rückseite

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Filmbiographie von Frida Kahlo

Filmposter FridaAm 12.03.17 um 20 Uhr im Linken Zenrum (Glümerstr. 2)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum internationalen Frauen*Kampftag zeigen wir die Filmbiographie „Frida“ von 2002 im Anschluss an die VoKü.
Diese startet um 18:30 Uhr.

Mehr zur Veranstaltungsreihe:
8maerzfr.tk

 

 

Zum Film:
Mexiko-Stadt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Durch einen schweren Verkehrsunfall wird der lebenslustige Teenager Frida Kahlo (Salma Hayek) dauerhaft ans Bett gefesselt. Doch Fridas unbändiger Lebensmut ist nicht zu stoppen. Mit Hilfe der Malerei schafft Frida es, sich von ihrem monotonen Alltag abzulenken und ihr körperliches und seelisches Leid auf Leinwand zu verarbeiten. Durch ihre ausdrucksstarken Bilder zieht Frida auch die Aufmerksamkeit des berühmten Malers Diego Rivera (Alfred Molina) auf sich – der Beginn einer lebenslangen, leidenschaftlichen Liebesbeziehung, in der Loyalität vor Treue steht.

Zu Frida Kahlo:
Frida Kahlo (1907-1954) ist die mit Abstand bekannteste Malerin Mexikos, wenn nicht sogar Lateinamerikas. Im September 1926, mit 19 Jahren, malte sie ihr erstes Selbstporträt, das Selbstbildnis mit Samtkleid.
Sie war überzeugte Marxistin und brachte dieses in Werken wie etwa „El marxismo dará salud a los enfermos“ (1954) (span.: Der Marxismus wird den Kranken Heilung bringen) zum Ausdruck.
Am 21. August 1929 heiratete sie den 20 Jahre älteren mexikanischen Maler Diego Rivera, der aufgrund seiner riesigen politisch-revolutionären Wandbilder (Murales) bereits weltberühmt war. Rivera wurde 1929 aus der Partido Comunista Mexicano ausgeschlossen und auch Kahlo verließ die Partei.
In den 1930er Jahren unterstützte sie zusammen mit Rivera den russischen Revolutionär  Leo Trotzki, 1937 schenkte sie ihm ein Haus in Coyoacán.
1938 lernten André Breton und seine Frau Jacqueline Lamba auf einer Vortragsreise in Mexiko das Künstlerehepaar kennen; mit Lamba verband sie eine enge Freundschaft.
Gegen Ende ihres Lebens verehrte sie sogar Trotzkis Gegenspieler Josef Stalin; im Museo Frida Kahlo befinden sich zwei Porträts, die sie von Stalin anfertigte.

Frida Kahlo 1932

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Demo zum internationalen Frauen*Kampftag 2017

Plakat zum 8. März 2017 in Freiburg

 

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine große Bündnis-Demo in Freiburg am 8. März!Weitere Informationen zum Bündnis, Aufrufe in verschiedensten Sprachen, sowie das Plakat und den Flyer findet ihr unter: 8maerzfr.tk

Heraus zum internationalen Frauen*kampftag 2017

Unser Feminismus bleibt… 

Am 8. März gehen Frauen* seit über 116 Jahren auf die Straßen. In dieser Tradition werden auch wir 2017 in Freiburg demonstrieren, denn es zeigt sich immer noch deutlich, wie notwendig eine konsequente feministische Perspektive und ein gemeinsamer solidarischer Kampf sind und bleiben.

… antirassistisch

Sexismus wird nicht importiert
Schon seit vielen Jahrzehnten kämpfen Frauen* und LGBTIQ-Bewegungen in Deutschland und international gegen Sexismus, strukturelle Ausbeutung und sexualisierte Gewalt. Diese Phänomene sind fester Bestandteil einer jeden kapitalistischen und patriarchalen Gesellschaft. Frauen* sind täglich betroffen von sexualisierter Gewalt, sei es auf der Straße, am Arbeitsplatz oder im eigenen Zuhause. 25% der in Deutschland lebenden Frauen* haben körperliche oder sexualisierte Gewalt durch ihren (Ex-) Partner erfahren oder erfahren sie noch. Allein 2015 wurden 331 Frauen* Opfer von Mord und Totschlag. Die Rate der Anzeigen bei Vergewaltigung liegt bei knapp 5%, wovon jedoch lediglich ein Bruchteil zur tatsächlichen Verurteilung kommen. In 99% der Fälle sind die Täter*innen männlich. Die Ursache hierfür ist eine Gesellschaft, in der Gewalt an Frauen* eine Normalität darstellt. Diese Normalität, in welcher Männer* über Frauen* herrschen, nennt sich Patriarchat. Klingt altmodisch, ist aber auch heute noch eine globale Struktur, in der Frauen* weltweit ausgebeutet und unterdrückt werden. Zur Aufrechterhaltung dieses Systems wird psychische, körperliche, sexualisierte, politische und strukturelle Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ausgeübt.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren!
Gewalt und Übergriffe gegen Frauen* sind immer zu verurteilen. Egal von wem sie ausgehen. Sexismus kommt nicht durch Migration in diese Gesellschaft. Wer das behauptet, verurteilt nicht nur pauschal Menschen anhand rassistischer Merkmale, er ignoriert auch alltägliche Erfahrungen von Frauen* und empirische Zahlen! Ignoriert werden die Erfahrungen weißer Frauen*, die den Sexismus ihrer weißen Freunde, Verwandten und Arbeitskollegen erleben müssen, genauso wie die Erfahrungen aller Frauen*, die sowohl rassistisch diskriminiert, als auch sexistisch angegriffen werden. Dies betrifft auch geflüchtete Frauen*, die in Unterkünften oder auf der Straße mit sexistischen weißen Männern konfrontiert sind. Frauen brauchen keine Beschützer – schon gar nicht, wenn diese „Beschützer“ nur für Gleichberechtigung und Frauenrechte sind, wenn sie sie für antimuslimische Hetze instrumentalisieren können.

… antikapitalistisch

Prekarität trifft Frauen* besonders hart
Die meisten Frauen* arbeiten im Niedriglohnsektor, in sogenannten Frauenberufen und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen. In der BRD verdienen Frauen* im Durchschnitt 21% weniger als Männer*. Diese Tatsache ist nicht nur dadurch zu erklären, dass sie weniger Gehalt für die selbe Arbeit erhalten, sondern ergibt sich auch durch Faktoren wie Berufswahl, Verdienstlücken durch Elternzeit, aber auch Teilzeitbeschäftigungen aufgrund von Kinderbetreuung. Deshalb sind Frauen* beispielsweise besonders von Altersarmut oder durch den Abbau des Sozialstaates betroffen.

Kein Ende der Doppelbelastung in Sicht
Darüber hinaus erledigen Frauen* auch heute noch den großen Teil der nicht entlohnten Haus- und Sorgearbeit und sind deshalb doppelt belastet. Das kapitalistische Wirtschaftssystem profitiert von der unbezahlten Arbeit, die Frauen* leisten, da sie notwendige Voraussetzung zur Reproduktion der Arbeitskraft ist. Die private Haus- und Sorgearbeit, die Familien in reicheren Ländern nicht machen können oder wollen, wird nicht unter den Geschlechtern aufgeteilt, sondern zunehmend an Frauen* aus ärmeren Ländern verschoben.

… international

Gegen Faschismus und Krieg
Wir wollen jedoch nicht bei der Forderung nach Gleichberechtigung der Geschlechter stehen bleiben. Für uns ist der 8. März gleichzeitig ein Kampftag gegen Faschismus und Krieg. Wir beobachten, dass sich verschiedene Staaten weltweit zunehmend mit rassistischer und faschistischer Tendenz radikalisieren. Insbesondere denken wir an die Menschen, die in der Türkei und in Kurdistan von religiösen Fundamentalisten bekämpft und von der türkischen Regierung inhaftiert, gefoltert und ermordet werden. Noch immer werden aus der BRD Waffen an die Türkei oder in Kriegsgebiete exportiert, womit sie von den brutalen Auseinandersetzungen profitiert. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich 2015 weltweit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht befanden. Insbesondere Frauen* sind in kriegerischen Auseinandersetzungen, und auch auf der
Flucht, weltweit von Vergewaltigung als Kriegswaffe und sexualisierter Gewalt betroffen.

Die Welt rückt nach rechts
Nicht nur in der Türkei, auch in Deutschland, Europa und den USA ist ein starker Rechtsruck spürbar. Diese Bewegungen und Regierungen zeichnen sich nicht nur durch Rassismus und Demokratiefeindlichkeit aus, machen Grenzen dicht und wollen Staatsoberhäupter mit unbegrenzter Macht ausstatten. Sie sind immer auch antifeministisch, versuchen die Rechte von Frauen* zu beschneiden und verteidigen sexistische Verhaltensweisen und männliche Vorherrschaft.
Doch Frauen* auf der ganzen Welt lassen sich das nicht einfach gefallen.

… solidarisch

Frauen* (nicht nur) gegen Trump
Kurdische Frauen* beteiligen sich maßgeblich am Kampf gegen das autokratische Regime Erdogans und den islamistischen Terror des IS. Geflüchtete Frauen* schließen sich zusammen und stehen für ihre Rechte ein. Feminist*innen in Ländern des Nahen Ostens verschaffen sich selbstbewusst Gehör und in Argentinien finden lautstarke Demonstrationen gegen die fortdauernden Morde an Frauen* statt. Auch das Vorhaben der polnischen Regierung, das Recht auf Abtreibung auszuhöhlen, stieß im vergangenen Jahr auf entschlossenen Protest. Beim Women’s March gegen Trump gingen hunderttausende rosa bemützte Demonstrant*innen auch gegen dessen Antifeminismus auf die Straße und hierzulande werden Feminist*innen durch alte Nazis und Neue Rechte in Form von AfD und Co herausgefordert. Auch in anderen Bereichen werden Frauen* aktiv, streiken für bessere Arbeitsbedingungen oder setzen sich für die gesellschaftliche Anerkennung und gerechte Verteilung von Sorgearbeit ein.

Sexismus hat viele Gesichter
Sexismus betrifft nicht nur Frauen*. Trotz “eingetragener Lebenspartnerschaften“ für gleichgeschlechtliche Paare, sind Lebensweisen, die nicht dem Bild von Frau+Mann-Beziehungen entsprechen, noch immer nicht voll anerkannt. Diskriminierung wird dabei nicht nur auf persönlicher Ebene erfahren, sondern zeigt sich auch auf struktureller Ebene, wie z.B. durch höhere Adoptionshindernisse für gleichgeschlechtliche Paare. Ebenfalls berichten ca. 90% der Trans*- Menschen in Europa von Gewalterfahrungen und Belästigungen in der Öffentlichkeit, sowie von einer unangemessenen Behandlung durch Polizei und Justiz. Noch immer wird intergeschlechtlichen Menschen nach der Geburt durch Operationen ein biologisches Geschlecht aufgezwungen, was lebenslang Auswirkungen hat. Insbesondere auch die homo-, bi-, inter- und transfeindliche Politik von konservativen Parteien und die „Demos für alle“, welche gegen einen geschlechtergerechten Bildungsplan protestieren, zeigen, wie an konservativen und traditionell religiösen Bildern von Familie und Geschlecht festgehalten wird.

Unsere Solidarität endet nicht an europäischen Grenzen! 
Denn nur wenn wir gemeinsam agieren und globale Netzwerke und Bewegungen aufbauen, sind wir gemeinsam stark!
Lasst uns deshalb am 8. März mit allen Frauen*- und LGBTIQ*-Bewegungen, weltweit auf die Straße gehen: für eine Weltgesellschaft, in der Menschen jenseits von Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen leben können. In der Menschen nicht nach ökonomischer Verwertbarkeit eingeteilt werden. In der die Bedürfnisse aller Menschen den Weg bereiten für ein solidarisches Miteinander!
Deshalb: lasst uns unsere Errungenschaften feiern und uns für kommende Auseinandersetzungen wappnen.

Zum 8. März auf die Straße! 


* Der Genderstern symbolisiert alle Geschlechterentwürfe, die sich nicht an dem Femininum oder Maskulinum zuordnen. Er soll außerdem symbolisieren, dass die benannten Gruppen in Bezug auf Faktoren wie Herkunft, Alter, Gesundheit, finanzielle Mittel, oder Bildung unterschiedliche Bedingungen haben.
** LGBTIQ: Lesbisch, Gay, Bisexuell, Transgeschlechtlich, Intergeschlechtlich, Queer

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Feministischer Kaffeeklatsch für FLTI_

Am 05.03.17 von 15 bis 19 Uhr im fz* (Faulerstr. 20)

Zum wiederholten Male ein altbewährtes Konzept: 2-3 kurze Inputs zu verschiedenen Themen. Im Anschluss Diskussions-Tische im World-Café-Stil zu diesen und weiteren spannenden Inhalten.

  • „Feminismus von rechts?“ von Anja Goetz
    Überschneidungspunkte zwischen Feminismen und rechten Behauptungen
  • Brainstorming-Tisch zu Demosprüchen und Transpi-Ideen

weitere Themen folgen…

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Bücherflohmark und Brunch für FLTI_ im feministischen Zentrum

Am Sonntag, 19.02.17 zwischen 11 und 15 Uhr im fz* (Faulerstr. 20)

Die vielen ausgemisteten Bücher der fz*-Bibliothek werden bei einem Flohmarkt gegen Spende abgegeben.
Dazu gibt es leckere Snacks, Finger-Food und Kuchen als Buffet.

Bringt gerne eine Essens-Spende mit, für Kaffe, Tee und Kaltgetränke wird gesorgt.

Kommt und findet spannendes, lustiges und kurioses für eure Bücherregale!

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Theoriewochenende für FLTI*: Kapitalismus und Geschlechterverhältnis 26. und 27.11.

Wir laden ein zu unserem Theoriewochenende für FLTI* am 26. und 27. November im fz*(feministisches Zentrum im Grether Gelände):

Wir haben für das Wochenende die Gruppe „Risse im falschen Film“ eingeladen, sie haben für uns folgendes inhaltliches Programm ausgearbeitet:

Kapitalismus und Geschlechterverhältnis haben jede Menge miteinander zu tun. Darum soll es an diesem Wochenende gehen – zunächst versuchen wir uns, gemeinsam ein Verständnis von Kapitalismus zu erarbeiten (und davon ausgehend diesen zu kritisieren). Was ist der Zweck kapitalistischer Produktion, was hat es mit Privateigentum, Tausch und Geld auf sich, was hat der Staat damit zu tun und, vor allem, wieso produziert Kapitalismus systematisch Konkurrenz und Armut? Der zweite Tag nimmt dann Geschlecht und und die Ansprüche an die beiden erlaubten Geschlechter Mann und Frau in den Blick. Denn diese Gesellschaft kennt genau zwei Geschlechter und nahezu alle Dinge sind irgendwie geschlechtlich sortiert: Angefangen vom Babyspielzeug über die Berufswahl bis zur Frage, wer wo welche Haare tragen und wer beim Küssen den ersten Schritt machen darf. Die Zuordnung zu entweder Mann oder Frau wird gesellschaftlich eingefordert und Abweichungen sanktioniert. Wie sich das kritisieren lässt und wie sich diese Ansprüche erklären lassen bzw. wie sie zum Kapitalismus als materieller Grundlage im Verhältnis zu stehen, darum soll es an diesem Wochenende gehen.

Wichtige Infos rund um das Wochenende:

Anmeldung: Es gibt 30 Plätze. Bitte meldet euch per Mail an: realitaetenwerkstatt@riseup.net

Ort: Das Programm findet im Feministischen Zentrum statt und richtet sich an Frauen_Lesben_Trans_und Inter_ Personen.

Zeiten: Samstag: 10-18 Uhr Sonntag: 11-18 Uhr

Essen: Wir haben mehrere kleine sowie jeweils eine größere Mittagspause eingeplant. Für die Mittagspause werden wir was kleines zu essen vorbereiten (vegan). Bringt gerne noch Süßkram, Kuchen, Kanbberzeug oder ähnliches mit.

Kosten: Die Veranstaltung wird unterstützt vom Stura der Uni Freiburg. Dennoch haben wir weitere Kosten die wir über Spenden einnehmen sollten. Wir bitten euch daher 10-30 Euro für das Wochenende mitzubringen und etwa 4-5 Euro zusätzlich für das Essen. Wenn sich das eine Person nicht leisten kann zögert bitte nicht trotzdem zu kommen.

Kinderbetreuung: Wenn gewünscht gibt es die Möglichkeit eine Kinderbetreuung zu organisieren, gebt dazu bitte möglichst bald Bescheid.

Wir freuen uns auf ein interessantes, diskussionsreiches Wochenende mit euch!

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Feministischer Kaffeeklatsch

für frauen_lesben_trans_inter_

am 16.5.16 um 15:00 Uhr im feministischen Zentrum Freibug

 

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Antifeminismus von „Rechts“

wo: Uni HS 1015

wann: 9.5.16 20:00 Uhr

 

Im selbsterklärten „Kampf gegen den Genderismus“ und mit populistischen Forderungen zur Besserstellung „deutscher Familien“ hat die extreme Rechte strömungsübergreifend Themen ausgemacht, von denen sie sich Anschluss an Diskurse im bürgerlichen Mainstream verspricht. Unter Schlagwörtern wie „Frühsexualisierung“ von Kindern, „Raubtierfeminismus“ und angeblichen „Beziehungen der Beliebigkeit“ machen antifeministische Akteure auch jenseits der extremen Rechten Stimmung. Auch wenn eine offene Zusammenarbeit bislang nur punktuell zu beobachten ist, zeugen gegenseitige Bezugnahmen und geteilte Argumentationslinien von Schnittmengen im heterogenen Feld organisierter Antifeminist/innen. Und erhalten aktuell mit der „Alternative für Deutschland“ eine prominente Bühne im politischen Geschehen.
Der Vortrag diskutiert Schnittmengen und Unterschiede in den Strategien des in sich heterogenen Milieus antifeministischer Akteure und fragt, inwieweit es der AfD und anderen Gruppen gelingt, Einfluss in gesellschaftliche Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt zu gewinnen.

Juliane Lang, M.A. Geschlechter- und Erziehungswissenschaft und Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus, beschäftigt sich seit Jahren mit Geschlechterpolitiken in der extremen Rechten und beobachtet aktuelle Renaissancen im Antifeminismus einer breiten Zahl an Akteuren auch außerhalb der extremen Rechten.

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