Save the Date: Am 7. April um 15 Uhr „Feministischer Kaffee-Klatsch“ zum Thema Feminismus und Militanz

Am 7. April um 15 Uhr findet der nächste „Feministische – Kaffeeklatsch“ für FLTI* im fz* – feministisches Zentrum statt. In gemütlicher Sonntagnachmittags Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen werden hier verschiedene Inputs rund um das Thema „Feminismus und Militanz“ vorgetragen und anschließend in Kleingruppen diskutiert.

Feministische Bewegungen haben eine hohe politische und methodische Vielfältigkeit. „Das Patriachart in Stücke hauen“ kann dabei ein taffer Demospruch, ebenso wie ein Aktionsplan bedeuten. Wir wollen mit einem Blick auf die Rote Zora und Frauen*kämpfe in Chiapas und Rojava besprechen, welche militanten Gruppen es gab und gibt. Welche Mittel sind legitim und zielführend, um für Emanzipation und Befreiung zu kämpfen?

Kommt vorbei!

Offener Brief an die Veranstalter*innen des 19. „Männertags“ in Freiburg am 23.3.

Am Samstag den 23.03.2019 – rund zwei Wochen nach dem Weltfrauen*tag am 8. März – findet in Freiburg zum 19. Mal der „Freiburger Männertag“ statt. In der Veranstaltungsbeschreibung wird angekündigt, dass Männer sich an diesem Tag in verschiedenen Workshops mit den sich wandelnden Rollenbildern von Männlichkeit auseinandersetzen können. Emanzipation im Sinne einer Befreiung von gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen sei eine Aufgabe aller Geschlechter und dementsprechend stehe im Zentrum, wie Mann mit den inneren und äußeren Erwartungen angemessen umgehen und seinen eigenen Weg finden könne. Leider entsprechen viele der Workshops nicht diesen Zielen und sind alles andere als emanzipatorisch. Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung von verschiedenen kirchlichen Trägern.

Wir haben deshalb einen offenen Brief verfasst, diesen könnt ihr hier lesen:

Offener Brief an die Veranstalter_innen des 19. Freiburger Männertag

 

Szenische Lesung: Der konkrete Mann – Oder: Soll man Männer als Männer kritisieren

Im Rahmen der Tagung „Geschlechter – Verhältnisse“ inszeniert die realitätenwerkstatt die Szene von Lore Chevner, erschienen in Outside the Box #5

Samstagabend in einer mittelgroßen Stadt, zwei Genossinnen einer feministischen Gruppe treffen sich in der Kneipe. Das Gesprächsthema: Alltagssexismus. Zwei gegensätzliche Positionen werden verhandelt: ist eine Kritik von männlichem Verhalten im eigenen Umfeld sinnvoll und sogar notwendig? Oder wird eine Reduktion auf die Geschlechterrolle sowieso keinem Menschen gerecht und stellt nicht gleichzeitig die Fokussierung auf Privates einen Rückschritt feministischer Theoriebildung dar?

Als Realitätenwerkstatt greifen wir das großartige Streitgespräch, verfasst von Lore Chevner und der restlichen Redaktion von Outside The Box, auf um es in eigener Interpretation darzustellen.

Theoriebildung ohne Klassenzimmerszene! Dafür mit viel Cider, guter Musik und Unterhaltungswert. Im Anschluss wird die Kneipenszene fortgeführt und alle sind eingeladen an diesem Thema oder einem anderen weiter zu diskutieren und noch mehr zu trinken.

Am 8. März ist Frauen*kampftag – Raus auf die Straße

Wir unterstützen den Aufruf zur Demo am 8.3. – 17 Uhr – Platz der alten Synagoge!

ZUSAMMEN SIND WIR STARK!

Gemeinsam. Solidarisch. Kämpfen

Am 8. März ist Internationaler Frauen*kampftag. Schon seit über 100 Jahren streiken, streiten und kämpfen Frauen* für ihre Rechte und gegen jede Unterdrückung. Über die Welt breitet sich eine Bewegung von Frauen und Queers* aus, die sich aktiv gegen die herrschenden, patriarchalen Geschlechterverhältnisse wehren und Gesellschaft gemeinsam, solidarisch und bedürfnisorientiert gestalten wollen. So auch in der Bundesrepublik und in Freiburg. Weil Frauen* immernoch 22% in Deutschland, 14% in Freiburg geringer bezahlt werden als Männer. Weil wir immernoch dafür kämpfen müssen, selbst über unsere Körper entscheiden zu können und nicht zum Objekt gemacht zu werden. Weil wir zuviel unbezahlte Arbeit verrichten, die nicht als solche angesehen wird (Haushalt, Pflege, alltägliches Mitdenken)…

Wir sehen ausreichend Gründe, warum es nicht bleiben kann wie es ist und sagen: Es reicht! Lasst uns am 8. März zusammen auf die Straße gehen!

Mehr Infos, den kompletten Aufruf und Übersetzungen gibts’s hier.

Tagung „Geschlechter – Verhältnisse“ vom 15. – 17.3. in Freiburg

Als Teil eines Zusammenschluss von Einzelpersonen und Gruppen aus Freiburg möchten wir euch zu der Tagung „Geschlechter – Verhältnisse“ vom 15. – 17.3. einladen. Die Tagung findet auf dem Grethergelände, Adlerstraße 12 statt.

 

Programm, Anmeldung und weitere Infos findet ihr hier: https://geschlechter-verhaeltnisse.jimdofree.com/

 

 

Ein paar Sätze zur Tagung:

„Lets talk about Geschlechterverhältnisse, Baby“

Wir wollen den Geschlechterverhältnissen theoretisch auf den Grund gehen. In dieser Auseinandersetzung halten wir es für wichtig,die strukturellen, zwischenmenschlichen und individuellen Ebenen im Blick zu haben und ihre Beziehungen zueinander zu analysieren. Für uns stehen Diskussion und Austausch im Mittelpunkt. Wir wollen uns mit verschiedenen Theorieansätzen auseinandersetzen und diese miteinander verknüpfen. Eine Vielzahl von Workshops und Vorträgen soll es uns ermöglichen, unterschiedliche Herangehensweisen an einige Aspekte und Debatten rund um das Thema Geschlechterverhältnisse kennenzulernen und zu diskutieren. Viele scheinen sich aktuell mit dem Thema auseinanderzusetzen – nur nicht gemeinsam – und das wollen wir ändern!   Aus diesem Grund haben wir verschiedene Positionen und theoretische Ansätze zu unserer Tagung eingeladen und hoffen so zur Erweiterung und Vertiefung der Auseinandersetzung beizutragen.

Eingeladen sind alle, die sich (mehr)mit feministischer Theorie beschäftigen wollen! Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch bitte bis zum 09. März verbindlich über unsere Homepage an. Bei Fragen wendet euch an: nebenwidersprecher_in@riseup.net

Pressemitteilung: „Reclaim the night“ Demonstration in Freiburg am 14.06.17

Liebe Freund*innen,
liebe Genoss*innen,

Unter dem Motto „Let’s take the streets, let’s take the night“ trafen
sich in der vergangenen Nacht, dem 14.06.2017, rund 200 Frauen*,
Lesben*, Trans* – und Interpersonen* (FLTI*) in der Freiburger
Innenstadt, um gemeinsam gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Homo- und
Transphobie und Rassismus im Nachtleben zu demonstrieren.

Lautstark und bunt zog die Demonstration an bekannten Partyorten der
Stadt vorbei und beanspruchte so die Straße für sich. Mit Musik, Parolen
und Transparenten wurde übergriffigem Verhalten gegenüber FLTI*-Personen
eine klare Absage erteilt. „Das FLTI* sich den öffentlichen Raum nehmen
ist längst überfällig. Insbesondere nach dem erschreckenden Diskurs in
Folge der zwei Morde in und um Freiburg. Es ist es uns ein Anliegen
dafür aufmerksam zu machen, dass sexualisierte Gewalt und gewalttätige
Übergriffe gegenüber FLTI* schon immer zur Normalität gehören und wir
das Problem endlich bei der Wurzel packen müssen.“ sagt unsere
Pressesprecherin Franka Lechtner.

Die Reaktionen der Passant*innen und Partygänger*innen waren vielfältig,
von spontanem Applaus bis hin zu Pöbelein. Die Demonstrantinnen* blieben
von vereinzelten verbalen Attacken jedoch unbeeindruckt und feierten
ihren Straßenzug ausgelassen und selbstbewusst.

Ein ganz und gar unmögliches und nach wie vor schwer verständliches
Verhalten legte hingegen die diensthabende Freiburger Polizei zu Anfang
der Demonstration an den Tag.

Beinahe eine Stunde lang wurden zwei Demonstrantinnen von Beamten
festgehalten mit dem Ziel ihre Personalien aufzunehmen und sie somit im
vorhinein für die gesamten Geschehnisse der Demonstration verantwortlich
machen zu können. Die beiden Personen wurden vollkommen willkürlich
ausgesucht und hatten nicht mehr und nicht weniger mit der Organisation
zu tun als die meisten anderen Beteiligten. Auch auf Nachfragen, konnte
der Einsatzleiter keine rechtlichen oder sonst wie plausiblen Gründen
für die Maßnahmen nennen. Die Festgehaltenen durften letztendlich gehen,
was nochmals unterstreicht, dass es sich hierbei um eine unnötige
Schikane gehandelt hat.

Abgesehen von weiteren, durchweg provozierenden Kommentaren von
einzelnen Polizisten, konnte die Demonstration anschließend ungehindert
laufen und war für alle Teilnehmenden ein empowerndes Erlebnis.

In diesem Sinne: Offensiv statt defensiv! Selbstbestimmt statt
ohnmächtig! Ob laut oder leise! Wütend- haben wir uns die Nacht erobert!
In dieser und in vielen Kommenden!

Bündnis Nachtdemo

DEMONSTRATION für Mädchen*, Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*-Personen(FLTI*) am 14.06.17, 22 Uhr Rathausplatz Freiburg.

Let‘s Take the Streets, Let‘s Take the Night! 

                
Offensiv statt defensiv!       
Selbstbestimmt statt ohnmächtig!      
Ob Laut oder leise!
Wütend – Wollen wir die Nacht erobern!          
        
Am 14.06.17 wird sich ein feiernder Zug aus FLTI*-Personen die Freiburger Innenstadt nehmen und damit ein Zeichen gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt, Homo- und Transphobie und Rassismus setzen.
      
Denn viele Mädchen*, Frauen*, Lesben*, Trans*- und Inter*-Personen werden groß mit der Angst vor sexualisierter Gewalt und dem Ratschlag Nachts nicht ohne Begleitung an dunkle Orte und Straßen zu gehen. Auch in Clubs sind wir vor dummen Anmachen und Belästigungen nicht sicher.
        
Um dem allgegenwärtigen Sexismus dieser Gesellschaft standzuhalten und entgegenzuwirken, brauchen wir Solidarität unter FLTI*-Personen.    
                
Lasst uns deshalb gemeinsam die Straße und die Nacht erobern. 
Lasst uns Spaß haben, solidarisch feiern und uns den öffentlichen Raum nehmen.            
Feiert und erhebt eure Stimme mit uns am 14.06.17 um 22.00 Uhr in Freiburg!
  
        
Über Normen und Diskriminierung
Menschen haben unterschiedlich große Handlungsspielräume und Freiheiten u.a. aufgrund von Geschlechtsidentität, Aussehen, sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit, Alter und Vermögen. Menschen, auf die die Zuschreibungen „männlich, weiß, hetero, christlich, wohlhabend, nicht körperlich beeinträchtigt“ passen, genießen in unserer Gesellschaft den größten Handlungsspielraum. Je weniger eine Person dieser Norm entspricht, desto mehr wird sie systematisch in ihren Handlungsmöglichkeiten und Freiheiten eingeschränkt, z.B. bei der Jobsuche, vor Gericht, im Alltag oder in der Öffentlichkeit.
             
Gibt es ein Abseits der Kategorien „Mann“ und „Frau“?
JA! Menschen werden in der Regel einer der beiden Kategorien „Mann“ oder „Frau“ zugeordnet. Diese Kategorien umschließen Normen für Erscheinungsbild und Verhalten sowie vermeintlich „natürliche“ Fähigkeiten und Charaktereigenschaften. Diese Kategorien sind nicht natürlich, sondern menschengemacht. Es gibt schon immer viele Menschen, die sich keiner dieser beiden Kategorien zugehörig fühlen oder zuordnen. Und das zu Recht! Wir wollen ein Zeichen setzen gegen die beengenden Normen und Regeln von Männlichkeit und Weiblichkeit, denn Geschlecht ist ein Kontinuum und keine starre Kategorie.
               
Was ist Sexismus?  
Sexismus ist die Ausgrenzung, Benachteiligung oder Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszuweisung. Sexismus kann grundsätzlich alle Menschen betreffen, FLTI*-Personen sind von Sexismus aber weitaus mehr betroffen als Menschen, die in die Kategorie „Mann“ fallen. Obwohl sich die Bedingungen für FLTI*-Personen hierzulande in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert haben, sind sie nach wie vor sowohl strukturell benachteiligt als auch von alltäglicher Diskriminierung betroffendas zeigt sich unter anderem in Statistiken zu Gehältern, Führungspositionen, aber auch und vor allem im alltäglichen Verhalten.         
              
Was ist Alltagssexismus?      
Sexismus ist in unserer Gesellschaft alltäglich, allgegenwärtig und oft schwer (an)greifbar. Alltagssexismus ist nicht nur diskriminierend und verletzend; durch sexistisches Sprechen und Verhalten werden FLTI*-Personen im Alltag Tätigkeiten, Räume und Möglichkeiten verwehrt. Alltagssexismus kann sich in verbalen und/oder körperlichen Übergriffen am Arbeitsplatz, beim Feiern oder auf der Straße, durch blöde „Herrenwitze“ oder unangemessene Sprüche äußern, die auf die vermeintliche Schwäche und Dummheit von „Frauen“ aufmerksam machen sollen.          
          
Was ist sexualisierte Gewalt?     
Bei sexualisierter Gewalt geht es oft nicht um das Ausleben sexueller Bedürfnisse sondern vor allem um Machtausübung. Sexualisierte Gewalt kann verschiedene Formen annehmen und beginnt nicht erst bei körperlicher Verletzung. Ab wann eine Handlung sexualisierte Gewalt ist, hängt vom Empfinden der betroffenen Person ab. Auch Blicke, Kommentare oder Körpersprache können zur sexualisierten Machtausübung instrumentalisiert werden. Erfahrungen sexualisierter Gewalt können traumatisierend sein und Betroffene ein Leben lang begleiten. Jede Person hat ein Bestimmungsrecht über ihren Körper. Jeder Mensch kann wahrnehmen, was angenehm ist und was nicht, und ist in dieser Wahrnehmung zu respektieren.
               
Damit musst du eben rechnen, wenn du so rumläufst!“        
Kommentare und Ratschläge wie diese ziehen sich allgegenwärtig durch das Leben fast aller FLTI*-Personen. Oft gut gemeinte Ratschläge erklären sexualisierte Gewalt auf eine bestimmte Weise: die Ursache für sexualisierte Gewalt wird bei den Betroffenen gesucht und dabei auf Faktoren wie Kleidungsstil, Verhalten, oder Alkoholkonsum zurückgeführt. Dieses Erklärungsmuster heißt Victim Blaming(Schuldumkehr). Victim Blaming führt dazu, dass sexualisierte Gewalt als strukturelles Phänomen kaum anerkannt wird: es sieht die Mit- oder Hauptschuld bei den von sexualisierter Gewalt Betroffenen und entlastet Täter1.                 
                
Was sind FLTI*-Räume und wieso sind sie wichtig?
FLTI*-Räume bieten Platz für Empowerment. In FLTI*-Räumen wird nicht über cis-Männer2 gelästert, sondern sie bieten eine Ausnahme vom cis-Männer dominierten Alltag. Idee ist es, dass sich in ihrer Abwesenheit leichter Alternativen zu alltäglichem Verhalten, klassischen Rollenverteilungen u.v.m. ausprobieren lassen. Und vor allem nehmen sie ganz viel Raum ein.
Ziel ist nicht die Unterscheidung „Mann“/„Frau“ weiter zu untermauern oder profeministischen cis-Männern den Feminismus zu verderben.
Ziel ist: anerzogene Verhaltensweisen (z.B. dass sich FLTI*-Personen eher unterordnen und still werden) zu durchbrechen. 
       
Das Problem heißt Patriarchat!    
Die Unterdrückung von FLTI*-Personen ist Resultat einer Jahundertealten gesellschaftlichen Struktur dem Patriarchat. Dies bedeutet strukturelle Herrschaft von „Männern“ über „Frauen“, sowie Hass auf Homosexuelle, Trans- und Intergeschlechtliche. Wenn wir uns also gegen Sexismus wehren, müssen wir auch die patriarchale Organisation der Gesellschaft kritisieren und die traditionellen Geschlechterrollen hinter uns lassen.
                
Lasst uns deshalb gemeinsam die Straße und die Nacht erobern. Lasst uns Spaß haben, solidarisch feiern und uns den öffentlichen Raum nehmen.        
Feiert und erhebt eure Stimme mit uns am 14.06.17 um 22.00 Uhr in Freiburg!
     
Disclaimer“     
Uns ist bewusst das wir in unseren Gruppen nicht alle FLTI*-Personen repräsentieren und wir deshalb aus einer gewissen Perspektive heraus schreiben.Trotzdem hoffen wir so viele FLTI*-Personen wie möglich mit unserem Aufruf anzusprechen und sind für Verbesserungsvorschläge offen. Wir setzen uns mit all unseren Kräften dafür ein, dass sich auf der Take the Night-Demonstration alle FLTI*-Personen willkommen und wohl fühlen.       
        
Hinweis auf awareness-Konzept, Heimfahrservice!
        
1 wir sind uns bewusst, dass sexualisierte Gewalt auch von FLTI* ausgeht, diese jedoch in ihrer Gesamtzahl sehr marginal ist: hier einfügen statistik terre de femme 
        
2 Cis-Männer: Männer die als „Männer“ geboren wurden und sich selber so definieren.

Veranstaltungsreihe verschiedener Gruppen zum 8. März 2017

Dieses Jahr gibt es anlässlich des internationalen Frauen*kampftages einige Veranstaltungen, die zeitlich und thematisch dazu passen:

Di 14.02. | 20 Uhr | Film: „Vulva 3.0″
Ort: Uni Freiburg, KG1 Raum 1015 | Genderreferat der
Studierendenvertretung

Do 16.02. | 18 Uhr | Feministische Diskussionsrunde zum kontroversen Thema Sexarbeit
Ort: Konf 3 | Genderreferat der Studierendenvertretung

So 19.02. | 11-15 Uhr | Bücherflohmarkt und Brunch
für Frauen*, Lesben*, Trans*-, Inter*personen | im und vom fz*, Bücher gegen Spende, Buffetbeiträge erwünscht

Fr 24.02. | 19 Uhr | Feministische-Bastelkneipe
Ort: LiZ | FeLi – Feministische Linke Freiburg
Malen, basteln, kleben für die Demo am internationalen Frauen*kampftag

Mi 01.03. | 19 Uhr | Vortrag: Die Suffragetten – Zwischen permanentem Spektakel, zivilem Ungehorsam und militantem Kreuzzug
Uni Freiburg, KG1 Raum 1016 | Rosa-Luxemburg-Club Freiburg
Der Vortrag wird einen Überblick über Ziele, Struktur und Aktionsformen der Suffragetten geben.

Sa 04.03. | 10-17 Uhr (inkl. Pause) | Workshop: Ist Liebe produktiv und wenn ja, warum nicht? Arbeit, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse im Wandel mit Franziska Stier
Linksbüro, Karlstraße 10 | Linksjugend [‚solid] | Eine historische Analyse von Produktion und Reproduktion mit Bezug zu aktuellen Umbrüchen und Ausblick in die Zukunft der Reproduktion.

So 05.03. | 15-19 Uhr | Feministischer Kaffeeklatsch
Ort: fz*| realitätenwerkstatt und fz*
2-3 Kurz-Inputs mit anschließenden Diskussions-Tischen im World-Café-Stil zu diesen und weiteren spannenden Inhalten, z.B. „Feminismus von rechts?“

So 05.03. | 20 Uhr | VoKü-Filmmonat
VoKü ab 18:30 Uhr | Ort: LiZ | Jeden Sonntag im März ein Film zum Thema Feminismus (12.03., 19.03.,26.03.)

Mi 08.03. | 18 Uhr | Demonstration zum internationaler Frauen*kampftag
Ort: Rathausplatz | im Anschluss VoKü und Kneipe im LiZ

Do 09.03. | 19.30 Uhr | Film: „XXY“
Ort: Koki (Urachstraße 40) | Tritta e.V. |
Argentinisches Film-Drama über das Leben der 15-jährigen intersexuellen Alex. Im Anschluss Gespräch mit Fluss e.V.

Do 09.03. | 19.30 Uhr | Film: „Dyke hard“
Kinokeller im IG Nord auf Wagenplatz Schattenparker | Sand im Getriebe
ScienceFiction-Musical-Action-Horror-Trash-Komödie: Die Rockband Dyke Hard macht einen Roadtrip zu einem Band Contest. Dabei trifft sie auf eine Thaiboxerin, auf Geister, Ninjas und Dykes on Bikes. Danach Soli-Tresen.

Fr 10.03. | 19 Uhr | Dein Bauch gehört dir – dein Staat sagt wofür
§§ 218-219 StGB (Schwangerschaftsabbruch & Schwangerschaftskonfliktberatung)

Ort: tba. | Gruppe Gegenmaßnahme

Fr 10.03. – 01.04. | Foto-Ausstellung: Frühling der Frauen –
Revolution der Frauen in Rojava | Stadtbibliothek Freiburg | Lilak
Auf 10 Tafeln gibt es informativen Einblick in die Selbstorganisation der Frauen in Rojava. Entstanden ist sie aus einer Reise der Fotografin und Journalistin Annett Bender 2015.

So 12.03. | 20 Uhr | Film: Frida Kahlo
Ort: LiZ | realitätenwerkstatt | Filmbiographie über das Leben der mexikanischen Malerin im frühen 20. Jh.

Di 14.03. | 15 – 18 Uhr | FLTI* Radlwerkstatt
Ort: Innenhof der Studierendenvertretung (Belfortstr. 24)
Heute steht die Werkstatt nur für FLTI-Schrauber*innen mit und ohne Vorkenntnissen offen.

Do 16.03. | 18 Uhr | Feministische Diskussionsrunde – zum Thema feministische Perspektiven auf Pornographie
Ort: Konf 3 | Genderreferat der Studierendenvertretung

Sa 18.3. | 15 Uhr | Prämiere eines Audioguides zu Frauen_ in Landwasser
Ort: Landwasser | Feministische Geschichtswerkstatt
Sechs Geschichten von Frauen, die in Landwasser neu angefangen haben. Zu hören auf einem Spaziergang durch den Stadtteil. Es wird mit den Protagonistinnen gefeiert und es gibt kleine Köstlichkeiten.

So 19.03. | 17 Uhr | Vortrag: Was ist eigentlich anarchistischer Feminismus?
Ort: SUSI-Café (Vaubanallee 2) | Anarchistische Gruppe
Schwerpunkt sind die Entwicklung des Anarchafeminismus und seine Theoretiker*innen. Auch sollen kritisch zu bewertende Aspekte des Anarchafeminismus beleuchtet und diskutiert werden.

Fr 24.03. | ab 18 Uhr | Feministischer Freitag
Ort: LiZ | FeLi – Feministische Linke Freiburg
18 – 20 Uhr: [OfT] Offenes feministisches Treffen – für alle die Lust haben sich zu engagieren (alle Geschlechter willkommen) ab 20 Uhr: Feministischer Kneipenabend

Legende regelmäßiger Veranstaltungsorte
fz*: Feministisches Zentrum, Faulerstraße 20, 79098 Freiburg (Grethergelände) | Konf 3: Konferenzraum 3 im AStA der Uni Freiburg, Belfortstraße 12, 79098 Freiburg | LiZ: Linkes Zentrum Freiburg, Glümerstraße 2, 79102 Freiburg

Flyer zum 8. März 2017 Front

Flyer zum 8. März 2017 Rückseite

Filmbiographie von Frida Kahlo

Filmposter FridaAm 12.03.17 um 20 Uhr im Linken Zenrum (Glümerstr. 2)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum internationalen Frauen*Kampftag zeigen wir die Filmbiographie „Frida“ von 2002 im Anschluss an die VoKü.
Diese startet um 18:30 Uhr.

Mehr zur Veranstaltungsreihe:
8maerzfr.tk

 

 

Zum Film:
Mexiko-Stadt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Durch einen schweren Verkehrsunfall wird der lebenslustige Teenager Frida Kahlo (Salma Hayek) dauerhaft ans Bett gefesselt. Doch Fridas unbändiger Lebensmut ist nicht zu stoppen. Mit Hilfe der Malerei schafft Frida es, sich von ihrem monotonen Alltag abzulenken und ihr körperliches und seelisches Leid auf Leinwand zu verarbeiten. Durch ihre ausdrucksstarken Bilder zieht Frida auch die Aufmerksamkeit des berühmten Malers Diego Rivera (Alfred Molina) auf sich – der Beginn einer lebenslangen, leidenschaftlichen Liebesbeziehung, in der Loyalität vor Treue steht.

Zu Frida Kahlo:
Frida Kahlo (1907-1954) ist die mit Abstand bekannteste Malerin Mexikos, wenn nicht sogar Lateinamerikas. Im September 1926, mit 19 Jahren, malte sie ihr erstes Selbstporträt, das Selbstbildnis mit Samtkleid.
Sie war überzeugte Marxistin und brachte dieses in Werken wie etwa „El marxismo dará salud a los enfermos“ (1954) (span.: Der Marxismus wird den Kranken Heilung bringen) zum Ausdruck.
Am 21. August 1929 heiratete sie den 20 Jahre älteren mexikanischen Maler Diego Rivera, der aufgrund seiner riesigen politisch-revolutionären Wandbilder (Murales) bereits weltberühmt war. Rivera wurde 1929 aus der Partido Comunista Mexicano ausgeschlossen und auch Kahlo verließ die Partei.
In den 1930er Jahren unterstützte sie zusammen mit Rivera den russischen Revolutionär  Leo Trotzki, 1937 schenkte sie ihm ein Haus in Coyoacán.
1938 lernten André Breton und seine Frau Jacqueline Lamba auf einer Vortragsreise in Mexiko das Künstlerehepaar kennen; mit Lamba verband sie eine enge Freundschaft.
Gegen Ende ihres Lebens verehrte sie sogar Trotzkis Gegenspieler Josef Stalin; im Museo Frida Kahlo befinden sich zwei Porträts, die sie von Stalin anfertigte.

Frida Kahlo 1932